Termine



Die Kinder staunen über das Esslinger Wasser


Kinderferienprogramm

Ein Dutzend Kinder experimentiert im Kommahof mit unterschiedlichen Wässern und unserem Wasserlabor

3.8.2007: Unser Angebot, 12 Kinder von 8 bis 12 Jahren mit einem Wasserlabor in die Geheimnisse einzuführen, die in unserem Wasser stecken, war mit drei Mädchen und neun Jungs voll ausgebucht. Nach einer ausführlichen Unterhaltung darüber, was wir bei Greenpeace so machen, warum Wasser so wichtig ist und was da so alles drin sein kann, ohne dass man´s sieht, zogen wir erst mal los, in vier Grüppchen, um Wasserproben zu holen: aus dem Neckar (ohne nass zu werden), aus einem Brunnen (warum ist das nicht immer Trinkwasser?), aus Pfützen und aus dem Merkel´schen Bad (wer traut sich, den Bademeister zu fragen?). Für zwei der Gruppen ging´s dann endlich zur Sache. Die Wasserproben wurden mit Tröpfchen und Pülverchen nach genauen Anweisungen vermischt, geschüttelt und stehen gelassen. Langsam färbten sie sich rot oder orange oder grün..., und anhand einer Farbtafel konnten wir den Gehalt von Phosphat, Nitrat, Nitrit, Säure (pH-Wert) oder Kalk (Härtegrad) feststellen. Der Neckar entpuppte sich als nitrathaltig, das Brunnenwasser war "hart", das Regenwasser ganz sauer, und wir unterhielten uns darüber, was das zu bedeuten hat.

Die anderen beiden Gruppen nahmen derweil unser Büro auseinander: sie mussten den Tipps auf den Fragebogen folgen (Schublade, Regal xy, Seite xxx) und in den gefundenen Broschüren und Büchern die Antworten auf ein paar Fragen zum Thema Wasser finden.

Dann wurde getauscht, und zum Schluss sollten alle noch schätzen, wieviel Wasser ein Deutscher im Schnitt jeden Tag verbraucht ("wir nehmen kein Wasser zur Körperpflege, wir benutzen ein Deo..."), und bekamen eine kurze Einführung in das Thema "virtuelles Wasser".

Annemieke