20. EZ-Lauf

Schwitzende Eisbären für Klimaschutz und Müllvermeidung – Reduce! Recycle! Reuse!

Am 7. Juli 2019 war es mit leichten Wolken und nicht zu heißen Temperaturen ideales Wetter für den 20. Esslinger Zeitungslauf. Die Leichtathletikabteilung der Esslinger Greenpeace Gruppe trat den 10km langen Lauf an, der vier Runden innerhalb der Altstadt umfasst, um die Zuschauer und Mitläufer neben der globalen Klimaerwärmung auch auf die Vermeidung von unnötigem Müll aufmerksam zu machen. Schon vor dem Start zeigten Kinder auf die beiden Eisbären, die sich transparente Tüten gefüllt mit Müll um den Bauch schnallten, und meinten zu ihren Eltern: „Guck mal Papa, der Eisbär hat Müll im Bauch!“. Die Botschaft kam also an.
Die Eisbären waren, wie auch letztes Jahr schon, der Hingucker schlechthin und die Kinder freuten sich jede Runde, wenn sie es schafften, mit einem der Bären abzuchecken (siehe hier). Aber auch die Erwachsenen jubelten den fünf Läufern von Greenpeace begeistert zu, feuerten sie an und Mitläufer klopften uns unterstützend auf die Schultern und erwähnten, dass sie toll finden was wir machen.
Die drei Greenpeace Athleten in den offiziellen grünen Shirts hatten sich wichtige Schlagwörter wie „Reduce“, „Recycle“ und „Reuse“ auf den Rücken gepinnt, um zum Nachdenken über unser aller Konsumverhalten anzuregen. Denn am Ende landet der Großteil des Mülls als Verbrennungsrückstände in der Atmosphäre oder entweder in Form von Mikroplastik oder als Ganzes in den Gewässern und Weltmeeren und damit völlig deplatziert in der Nahrungskette von Meeresbewohnern, also in den Mägen von Fischen, Schildkröten, Möwen und eben auch beim Eisbären, der ohnehin schon mit der Klimaerwärmung zu kämpfen hat. In den Kostümen schwitzten die Läufer für den guten Zweck also symbolisch gerne.
Die imperativen Schlagworte „Reduce“, „Recycle“ und „Reuse“, sowie der gesamte Auftritt der Greenpeace Gruppe Esslingen fand auch immer wieder Erwähnung beim Moderator, somit wurden mit unserer Botschaft nicht nur die Zuschauer in der ersten Reihe erreicht, sondern unmittelbar auch alle Besucher des Laufs.


Patrick