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Make-Something

Alternative Konsumideen und PrĂ€sentation des umweltfreundlichen Konsumratgebers fĂŒr Esslingen

Esslingen, 17.11.2018: Wir hatten die BĂŒrger von Esslingen ĂŒber verschiedene KanĂ€le zu unserer Nachhaltigkeits-Veranstaltung in den BĂŒrgersaal im Alten Rathaus eingeladen, und tatsĂ€chlich kamen auch einige zur öffentlichen PrĂ€sentation des umweltfreundlichen Konsumratgebers um 11 Uhr. Dabei wiesen wir auf die HintergrĂŒnde der Aktion hin (Aufforderung zu einem nachhaltigeren Lebensstil) sowie auf die Vorgehensweise bei der Recherche, erklĂ€rten die verschiedenen Teile des Ratgebers, von der Onlinekarte mit den aufgefĂŒhrten Angeboten, ĂŒber die Listen mit den GeschĂ€ften, die vorwiegend umweltfreundliche Produkte anbieten, bis zu den Hintergrundinformationen und ErklĂ€rungen zu den QualtĂ€tssiegeln, an denen sich die Verbraucher orientieren können. Ob ErnĂ€hrung, Bekleidung, Kosmetik und Haushalt, MobilitĂ€t, Energie, Papier und Holz: ĂŒberall gibt es die Möglichkeit, sich fĂŒr nachhaltige Produkte und Angebote zu entscheiden. Und angesichts der Notwendigkeit, dass nicht nur Politik und Wirtschaft fĂŒr den Erhalt unserer Umwelt und eine lebenswerte Zukunft verantwortlich sind sondern auch jeder einzelne BĂŒrger, kann der Greenpeace-Konsumratgeber, den es hier auch als pdf-Datei zum download gibt, eine tĂ€gliche Hilfe sein.

Auch unser „make-something“-Angebot zielte in dieselbe Richtung: weniger kaufen und weniger wegwerfen, dafĂŒr mehr tauschen, reparieren, upcyceln und selber machen. Mit einem Kleidertausch-Markt wollten wir die Besucher motivieren, ihre noch guten, aber lĂ€nger nicht mehr getragenen KleidungsstĂŒcke zu bringen und dafĂŒr andere mitzunehmen. Leider war die Anzahl der Bringer ĂŒberschaubar, aber viele fanden die Idee interessant und erkundigten sich nach vergleichbaren Veranstaltungen. Auch der BĂŒchertauschmarkt fand viel Zuspruch, wobei auch hier die Interessenten gegen eine kleine Spende BĂŒcher einfach mitnehmen konnten.

An dem Tisch mit selbstgemachten Kosmetik- und Haushaltsmitteln wurde die Herstellung körper- und umweltfreundlicher Alternativen zu den gĂ€ngigen Produkten gezeigt: ohne Chemie, Duftstoffe und andere Zutaten, und das Interesse daran und die Verwunderung darĂŒber, wie einfach das sein kann, gingen Hand in Hand.

Ein großer Bereich im BĂŒrgersaal stand fĂŒr Basteln, Werken, Reparieren, Upcyceln zur VerfĂŒgung. Die Besucher konnten zusehen, wie aus Altem Neues erschaffen wurde und konnten auch selbst aktiv werden und eigene Ideen verwirklichen. DafĂŒr standen neben mehreren NĂ€hmaschinen und anderen NĂ€hutensilien auch eine breite Palette an Werkzeug zur VerfĂŒgung; auf einem Tisch wurden bereits gefertigte StĂŒcke gezeigt, und auf der großen Leinwand liefen in Dauerschleife kleine Videos mit unzĂ€hligen Ideen, was man woraus und wie ganz leicht selber machen kann.

An einem weiteren Tisch wurde die „foodsharing“-Idee vorgestellt: Lebensmittel, die sonst weggeworfen wĂŒrden, bedĂŒrftigen Menschen zukommen zu lassen. Das kleine Angebot an Brot, Belagen und Aufstrichen und frischem GemĂŒse, dazu Tee aus frischen KrĂ€utern, fand viel Zuspruch.

Auch unsere Freunde von „Esslingen aufs Rad“ und vom „Repaircafe“ konnten mit ihren Informationen viele der Besucher fĂŒr ihre Angebote interessieren.
So gab es zumindest in den ersten Stunden ein reges Kommen und Gehen und viele interessante GesprÀche zum Thema Nachhaltigkeit mit all seinen Facetten, und auch zum Kurzvortrag "Solawi - was ist das?" kamen einige Interessenten.

So war unsere „make-something“-Veranstaltung ein schöner Erfolg. Allerdings gibt es noch viele Exemplare des umweltfreundlichen Konsumratgebers, die wir verteilen mĂŒssen, der aber auch hier als pdf-version heruntergeladen werden kann.

Ulrich