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Plastik im Meer

Welt fair-ändern an der Uhland-Grundschule in Göppingen

26.09.2016, Uhland-Grundschule Göppingen:
Im Rahmen des Projekts „Welt fair-ändern“ wollten wir zusammen mit einer Gruppe von Schülern das Problem der zunehmenden Mengen von Plastik in allen Weltmeeren betrachten und nach Möglichkeiten suchen, den persönlichen Umgang mit Plastik verantwortungsvoller zu gestalten.

Kunststoffe sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Aufgrund verschiedener Eigenschaften haben sie sich seit Mitte des letzten Jahrhunderts rasant ausgebreitet — und werden zunehmend zur Gefahr, vor allem für Meeresbewohner. Gedankenlose oder auch illegale Entsorgung von Tüten, Fischernetzen, Kunststoffbehältern, Haushaltsgegenständen, Spielzeug oder anderen Gebrauchsgegenständen aller Art führen zu völlig zugemüllten Stränden weltweit und zu riesigen Wirbeln aus Plastikteilen, die inzwischen in allen Ozeanen zu finden sind. Da sich Plastik sehr langsam zersetzt, ergeben sich daraus unterschiedliche Gefahren:
- Wale, Delphine usw. verheddern sich in Netzen und ertrinken
- Viele Fische, aber auch Seevögel usw., verwechseln kleine Plastikstücke mit Nahrung und verhungern dann mit vollem Magen

Zur Veranschaulichung hatten wir ein Stück eines Fischernetzes mitgebracht, sowie allerlei Schwemmgut aus Plastik, um das Netz zu dekorieren. Leider waren einige der eingeteilten Kinder noch zu klein, um die Zusammenhänge zu erfassen, verloren schnell das Interesse an dem Thema und wandten sich anderen Abenteuern zu. Andere waren jedoch interessiert und beteiligten sich engagiert an der Gestaltung des Netzes, das nun bis zur Beendigung des "Welt-fair-ändern"-Projekts das Projektzelt ziert.

Ulrich