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Demo in Stuttgart

Gro├čer Widerstand gegen CETA und TTIP in Stuttgart und sechs anderen deutschen St├Ądten

17.09.2016 - Stuttgart: Nat├╝rlich waren wir zehn Esslinger Greenpeacer kein bedeutender Faktor im Meer der 40 000 Teilnehmer der Stuttgarter Demo, aber zusammen mit den weiteren etwa 50 Greenpeacern aus ganz Baden-W├╝rttemberg mit zwei riesigen Ballons, mehreren gro├čen Bannern und vielen kleinen F├Ąhnchen waren wir doch nicht zu ├╝bersehen. Gemeinsam mit anderen Verbraucher- und Umweltverb├Ąnden, Gewerkschaften und Kirchen, Attac und Campact, Parteien sowie dem Deutschen Kulturrat wollten wir zwei Tage vor dem SPD-Parteikonvent in Wolfsburg zeigen, was wir von Sigmar Gabriels Unterst├╝tzung f├╝r CETA halten ÔÇö und von Freihandelsabkommen wie CETA und TTIP ├╝berhaupt, die nicht nur heimlich verhandelt wurden, sondern auch an den Bed├╝rfnissen des gr├Â├čten Teils der Bev├Âlkerung Europas vorbei.

Zwar werden die bef├╝rchteten Gefahren von den Bef├╝rwortern bestritten oder kleingeredet. Aber die Angst vor einer Aush├Âhlung europ├Ąischer Umwelt- und Sozialstandards, vor Risikotechnologien wie Fracking und Gentechnik, vor sinkendem Verbraucherschutz und vor allem vor Sonderrechten ausl├Ąndischer Investoren, die mittels einer Paralleljustiz unsere demokratischen Grundprinzipien aushebeln k├Ânnten, trieb immerhin 320000 Demonstranten in Berlin, Hamburg, Leipzig, K├Âln, Frankfurt, Stuttgart und M├╝nchen auf die Stra├če.

Was brauchen unsere Volksvertreter, damit sie verstehen, dass sie Vertreter der Menschen sind und nicht die Vertreter einiger uners├Ąttlicher Wirtschaftsunternehmen?

Ulrich