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30 Jahre GP ES

Mit Plakat- und Flashmob-Aktion zum 30-j├Ąhrigen Bestehen von Greenpeace Esslingen

27.10.2012: Ein gr├╝nes Band durch Esslingen

Wer am Samstagvormittag durch die Esslinger Fu├čg├Ąngerzone ging, konnte die gro├čen gr├╝nen Plakate kaum ├╝bersehen, die in vielen Schaufenstern hingen. Fast 100 Gesch├Ąfte, von der K├╝ferstra├če ├╝ber die Ritterstra├če und die Innere Br├╝cke bis zur Pliensaustra├če, unterst├╝tzten die Aktion unter dem Motto ÔÇ×30 Jahre Greenpeace Esslingen ÔÇö 30 gute Gr├╝nde, mitzumachenÔÇť. Zus├Ątzlich hatten die Aktivisten schon am Vorabend an vielen Stellen mit Hochdruckreiniger und Schablone den Greenpeace-Schriftzug auf das Pflaster gezaubert.

Aber das war nur der ├Ąu├čere Rahmen f├╝r die kurzen Auftritte der Gruppe: mehrere Greenpeacer balancierten einen gro├čen Erden-Ballon auf einem Ring, gehalten an Schn├╝ren, zwischen den Passanten hindurch ÔÇö ein Sinnbild f├╝r ihren Einsatz zum Schutz der Umwelt. Mehrmals und an verschiedenen Orten der Innenstadt tauchten dann pl├Âtzlich Freunde, Sympathisanten und ehemalige Greenpeace-Aktivisten auf und sangen, begleitet von Fl├Âte und Ukulele, ein Geburtstagsst├Ąndchen.

Als eine der ersten Greenpeace-Gruppen in Deutschland blickt die Esslinger Gruppe auf eine lebendige Vergangenheit zur├╝ck. Schon die Gr├╝nder der Gruppe, Thomas Rother und S├Âren Manthey, wollten der fortschreitenden Umweltzerst├Ârung nicht tatenlos zusehen und zeigten mit lokalen Aktionen, dass auch die globalen Themen uns alle angehen. In den 30 Jahren seither war die Gruppe immer aktiv mit dem Ziel, ├╝ber Missst├Ąnde zu informieren, Menschen zum Umdenken zu bewegen, Handlungsalternativen aufzuzeigen und zum aktiven Handeln zu motivieren.

Heute wie damals gibt es Gr├╝nde genug, dem Leitspruch ÔÇ×Taten statt WartenÔÇť zu folgen und sich f├╝r den Erhalt der Meere oder der W├Ąlder zu engagieren, oder in den Bereichen Energie, Landwirtschaft, Verkehr und anderen aktiv zu werden. Mit ihrem Auftritt zum 30-j├Ąhrigen Bestehen wollten die Esslinger Greenpeacer vor allem um neue Mitstreiter f├╝r ihre derzeit eher kleine Gruppe werben. Das Wetter am Samstag war allerdings wenig geeignet, den Umweltsch├╝tzern die erhoffte Aufmerksamkeit zu bescheren. W├Ąhrend bei K├Ąlte und Schneeregen die meisten Menschen wohl lieber zuhause blieben, bewiesen die Aktivisten jedoch einmal mehr, dass sie sich auch durch widrige Umst├Ąnde nicht abhalten lassen, f├╝r ihre ├ťberzeugungen und Ziele aktiv zu werden.

Ulrich