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Anti-Atom-Demo

Auch Esslinger Greenpeacer bei der Gro├čdemo in Berlin

18.9.2010: Der Platz vor dem Hauptbahnhof in Berlin ist ein buntes Meer von Ballons, Fahnen, Schildern, Buttons - die Veranstalter der lange geplanten Demonstration gegen die Atompl├Ąne der schwarz-gelben Regierung z├Ąhlen 100 000 Teilnehmer! Und mittendrin der gr├╝ne Greenpeace-Block mit Aktivisten aus ganz Deutschland, u.a. auch Mieke und Ulrich von der Esslinger Gruppe, und Anne von den JAGs.

Die Forderungen der Menge an die Politik reichten von "abschalten" und "aussteigen" bis zu "zur├╝cktreten", und mit Rasseln, Trillerpfeifen und Parolen wehrten sich Jung und Alt gegen die angek├╝ndigte Laufzeitverl├Ąngerung der AKWs, die den Betreibern zigfache Milliardengewinne beschert, ohne die allseits bekannten Gefahren der Kernenergie, die ungel├Âsten Probleme der Endlagerung, die Notwendigkeit eines raschen Umstiegs auf erneuerbare Energiequellen sowie den Willen der Mehrheit der Bev├Âlkerung zu ber├╝cksichtigen.

Es dauerte ewig, bis sich all diese Menschen in den langen Demozug eingereiht hatten, um das Regierungsviertel zu umzingeln. Zwar kam die geplante Ordnung etwas durcheinander, als viele der Demonstranten sich auf der (abgesperrten) gro├čen Wiese vor dem Reichstag nieder lie├čen und stundenlang die Stufen zum Eingang blockierten. Andere warfen unz├Ąhlige mitgebrachte "Atomm├╝ll-F├Ąsschen" ├╝ber die Absperrung vor dem Kanzleramt, und wohin man auch schaute, ├╝berall wimmelte es von emp├Ârten, protestierenden Menschen.

Aber die Veranstaltung verlief trotzdem friedlich bis zum Schluss und hinterl├Ąsst bei den Demonstranten das gute Gef├╝hl, nicht alleine zu sein, in der Masse auch Macht zu besitzen, und durch den gemeinsamen Druck auf die Regierung (hoffentlich!) etwas bewirken zu k├Ânnen.

Ulrich