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Anmarsch

Schaumassensterben


Umzingelung Biblis

Zu neunt sind wir von der Esslinger Gruppe nach Biblis gefahren!

Der erste Eindruck: Ganz schön viele Leute, die sich da im Zickzack zwischen den Feldern vom Bahnhof die etwa 5 Kilometer zum AKW schlängeln. Überall wehen bunte Fahnen, Banner und Schilder und dazu gibt es strahlenden Sonnenschein. Kaum zu glauben, dass es erst April ist - einige laufen sogar Barfuß!

Um drei geht es dann los: Wir treffen uns mit den Greenpeacern, die aus anderen Städten angereist sind, und einige ziehen sich weiße Overalls ("Strahlenschutzanzüge") und Gasmasken an, die Menge teilt sich in zwei und zieht in beide Richtungen um das Atomkraftwerk - die Fahrradfahrer vorneraus, damit es schneller geht. Eine halbe Stunde später steht die Kette um Biblis: Die Veranstalter gehen von 15.000 Mitmachern aus, die Polizei von 10.000 - die übliche Diskrepanz...

Die Sirene, die das Schaumassensterben auslöst, hört man zwar kaum, aber der Effekt ist toll: Die Kette fällt La-ola-mäßig um, nur die Greenpeacer mit den Gasmasken (als ob die im Fall eines Gaus etwas bringen würden), die Fotografen und die Polizisten bleiben stehen. Gut, dass der Boden trocken ist...

Im Stechschritt gehts für uns Esslinger dann die 5 km zurück zum Zug - mit Wochenendtickets ist man halt einfach eine ganze Weile unterweges von Biblis nach Stuttgart.

Eine gelunge Demonstration, die komplett friedlich blieb!
Zusammen mit der Kettenreaktion im Norden und dem Protest in Ahaus waren es insgesamt ca. 120.000 - 150.000 Leute! Wir sind nicht allein, und wir geben nicht auf!

Fakten zu den fatalen Folgen der Atomkraft gibts auf www.greenpeace.de

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Helena (25.04.2010)